Analysis

Der ROI von elektronischen Regaletiketten für mittelständische Einzelhandelsunternehmen

Ein praktischer Rahmen für die Rentabilität von „ESLs“ – der Arbeitsaufwand, die Fehler und die verpassten Beförderungen, die dadurch vermieden werden, sowie die Einschätzung der Amortisationszeit.

Bei elektronischen Regaletiketten geht es selten um die Bildschirme selbst. Es geht vielmehr um die Arbeit, die dadurch entfällt. Dieser Artikel zeigt eine einfache Methode zur Abschätzung der Rentabilität für einen mittelständischen Einzelhändler auf, wobei die vier Bereiche berücksichtigt werden, in denESLsen entscheidenden Einfluss haben: Personalaufwand, Preisfehler, Timing von Werbeaktionen und Regalqualität.

1. Arbeitsersparnis bei Preisänderungen

Beginnen Sie damit, wie oft sich Preise ändern und wie lange eine Änderung auf Papier dauert. Ein Geschäft, das pro Woche einige hundert Artikel neu auspreist, verbringt viele Stunden damit, Etiketten zu drucken, durch die Gänge zu gehen und Etiketten auszutauschen – meist außerhalb der Öffnungszeiten, oft zu einem Aufpreis. Mit „ESLs“ ist eine Preisänderung eine einzige Bearbeitung, die innerhalb von Sekunden auf jedem Etikett sichtbar wird. Multiplizieren Sie die pro Woche eingesparten Stunden mit Ihrem Arbeitsstundensatz und anschließend mit der Anzahl der Filialen, und Sie erhalten die größte Zeile im Modell.

2. Preisfehler behoben

Jeder Einzelhändler muss eine stille Steuer aufgrund von Abweichungen zwischen dem Regalpreis und dem Kassenpreis tragen: Gewinnausfälle, wenn der Regalpreis höher ist als der Kassenpreis, Streitigkeiten und Kulanzrückerstattungen, wenn er niedriger ist, sowie in vielen Märkten Bußgelder für Fehler bei der Preisauszeichnung. „ESLs“ sorgen dafür, dass Regal und Kasse denselben Preis anzeigen, sodass diese Steuer auf null sinkt. In einer Tabellenkalkulation lässt sich dies nur schwer erkennen, gerade weil es sich auf Tausende kleiner Ereignisse verteilt – und genau deshalb summiert es sich.

3. Aktuelle Werbeaktionen

Eine Werbeaktion, die einen Tag zu spät beginnt oder zwei Tage zu spät endet, bedeutet einen Verlust an Gewinnspanne und Vertrauen für das Unternehmen. Da die Layouts von „ESL“ zeitlich geplant werden können und sich pünktlich automatisch aktivieren, wird der gesamte geplante Umsatzanstieg jeder Werbeaktion erfasst, und kein Artikel wird länger als beabsichtigt zum Aktionspreis angeboten. Für Einzelhändler, die häufig Kampagnen durchführen, kann dies allein schon die Einsparungen bei den Personalkosten ausgleichen.

4. Regalqualität und Kundenerlebnis

Dieser Punkt ist zwar zutreffend, aber schwerer zu beziffern: Saubere, einheitliche digitale Etiketten wirken moderner als ein Flickenteppich aus gedruckten Aufklebern, und Mitarbeiter, die nicht mehr mit dem Neuetikettieren beschäftigt sind, können diese Zeit stattdessen mit den Kunden verbringen. Betrachten Sie dies als Vorteil und nicht als Argument, mit dem Sie die Investition rechtfertigen müssen.

Ein einfaches Modell zur Amortisationsberechnung

Betrachten wir einmal die Kosten auf der einen Seite und die wiederkehrenden Einsparungen auf der anderen Seite:

  • Einmalige Kosten: Einrichtung, geschätzt anhand Ihrer Etikettenanzahl (ab ca. 15,67 € pro Etikett, bei größeren Mengen günstiger).
  • Laufende Kosten: eine monatliche Gebühr pro Etikett, die bei größeren Mengen von 0,20 € bis auf 0,05 € sinkt und die Kosten für Software, Synchronisierung, Wartung und Support umfasst.
  • Wiederkehrende Einsparungen: eingesparte Arbeitsstunden × angewandter Satz + Wegfall der Fehlpreis-Steuer + erzielter Umsatzanstieg durch Werbeaktionen.

Die Amortisationszeit (in Monaten) ergibt sich aus den einmaligen Kosten geteilt durch die monatlichen Einsparungen abzüglich der Abonnementkosten. Da die größten Einsparungen bei den Personalkosten und den Fehlpreisauszeichnungen liegen – die mit der Filialgröße schneller steigen als die Abonnementkosten pro Etikett –, amortisieren sich die Kosten in größeren und umsatzstärkeren Filialen in der Regel am schnellsten.

Holen Sie sich die Zahlen für Ihre Filialen

The honest version of this model uses your real figures, not industry averages. The quickest way to get them is to request a demo: we map your systems, size the install to your fleet, and put your own products on real labels so you can see the change before you commit. You can also read how ESLs compare to paper labels on total cost.